Frederieke Saeijs, 1979 in den Niederlanden geboren, begann im Alter von sieben Jahren mit dem Violinspiel. 1992 trat sie in die Klasse für junge talentierte Musiker des Königlichen Konservatoriums in Den Haag ein und studierte bei Mireille van der Wart. Nach Abschluss des Gymnasiums wurde sie 1998 Vollstudentin und erhielt 2002 das Bachelors Diplom und 2004 das Masters Diplom. Ihre Lehrer waren Lex Korff de Gidts, Peter Brunt und Jaring Walta. Momentan studiert sie mit Mauricio Fuks an der Jacobs School of Music in Bloomington, Indiana (USA) im Artist Diploma program.
Frederieke Saeijs gewann Preise bei nationalen und internationalen Violinwettbewerben: Iordens Viooldagen (1992), Prinses Christina Concours (1995, 1998), Vriendenkrans Concours(2001), Oskar Back Nationaal Vioolconcours (2001), Elisabeth Everts prize (2002), Georges Enescu International Violin Competition (Bukarest, Rumänien, 2003) und beim Grachtenfestival Conservatorium Competition (2004).
2005 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Jacques Thibaud-Marguerite Long Wettbewerb in Paris, wo sie außerdem den Prix de SAS le prince Albert II de Monaco für die beste Interpretation des zeit-genössischen Werks von Dupin, den Prix Nicole Henriot-Schweitzer für die beste Interpretation des Vio-linkonzerts von Alban Berg, den Preis des Orchestre National de France und den Preis der Studenten der Konservatorien von Paris erhielt. Dieser Erfolg brachte ihr Einladungen zu Konzerten in Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Russland, Schottland, Schweiz und den USA.
Frederieke Saeijs besuchte die Meisterklassen von: Thomas Brandis, Lorand Fenyves (Kanada), Mauricio Fuks (Österreich, Kanada, Frankreich, Florida), Detlev Hahn (Schweiz), Isabelle van Keulen, Herman Krebbers, Boris Kuschnir (Österreich), Rainer Kussmaul, Jaime Laredo (USA), Viktor Liberman, Gerhard Schulz (England) David Takeno (England) and Nikolaj Znaider (Dänemark).
Als Solistin trat sie u.a. auf mit: Chamber Orchestra of The Netherlands, New Japan Philharmonic Or-chestra, Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Radio France, Rotterdam Philharmo-nic Orchestra, Royal Scottish National Orchestra and St. Petersburg Philharmonic Orchestra. Sie arbeitete dabei zusammen mit den Dirigenten wie Matthias Bamert, Jonathan Darlington, Damian Ioro, Neeme Jarvi, Alexandru Lascae, Ion Marin, Christoph Poppen, Vassily Sinaiski and Jaap van Zweden.